Montag, 10. November 2008

Die Perle: Hamburch

Der Liebste hat hier sogar mal eine Zeit lang wohnen dürfen... ich war leider immer nur zu Besuch da, das letzte Mal außerdem noch vor ungefähr 4-5 Jahren... so war es kein Wunder, dass die Wahl der Konzert-Stadt auf HAMBURG fiel!
Konzert? – Ach, hatte ich das nicht erwähnt...? Wir haben Leonard Cohen live gesehen, den alten, charmanten, melancholischen Mann mit der rauchigen Stimme :)
Ein teures Vergnügen – das jeden einzelnen Cent wert war! Der Gute ist mittlerweile über 70, singt aber noch wie gestern und damals, erhielt bereits – zu Recht – nach den ersten Liedern Standing Ovations, hörte erst nach 3,5 Stunden (mit kurzer Pause, in der er dann hoffentlich auch mal was trank!) auf zu singen und seine Bandmitglieder waren einer besser als der andere. Es war wirklich toll!

Nach einer trotz Gepäckschließfachschlüsselverlorenängsten gut durchschlafenen Nacht ging es am Samstag dann los, die Perle auch wieder einmal bei Tage zu erkunden. Los ging es bei dem einen Geschäft der (geheimen) Sehnsüchte des Liebsten (aber immer nur schön gucken, ja nichts kaufen!), auch bekannt als Outdoorausstatter über Trillionen Quadratmeter inklusive Boote- Paternoster. Dort konnte man niedliche Tierchen begutachten: Die etwas hölzernen Dackelschweinchen und die Blattschneiderameisen – letztere sind unter Plexiglas tatsächlich interessant und spannend anzuschauen! Wenn die Viecher in einer meiner damaligen WGs allerdings solche Körperausmaße gehabt hätten, wär ich durchgedreht!

Anschließend ging es – natürlich – Richtung Landungsbrücken. Und was macht man dort außer Schiffchen schauen? Schiffchen fahren – natürlich! Denn denen, die es nicht wissen, oder denen, die zufällig endlich in zwei Wochen dorthin fahren werden, sei
gesagt, dass es quasi eine Buslinie auf dem Wasser gibt, nutzbar mit dem ganz normalen Tram-Ticket (ach nee, da heißt das wohl U- und S-Bahn!).

Vorbei an der größten belebten Urne (=Altenheim!) ging es bis Övelgönne (nein, das ist kein ausgedachter Name!) an den Strand. Dort gab es unterm Heizpilz einen Kakao/Glühwein/Lumumba und ab zurück. Hier noch ein paar Impressionen:











Nach einem „kurzen“ Fußmarsch durch die leider bereits dunkle Speicherstadt (leider nur deswegen, weil eine relativ günstige Digicam eben nicht Fotos machen kann wie eine relativ gute Papierbildkamera mit Markennamen... aber sie ist halt auch deutlich leichter... *seufz*) hatten wir einen Termin bei Dialog im Dunkeln. Mehr will ich dazu auch gar nicht sagen. Außer: WAAAHNSINN! Super spannend und interessant. Unglaublich. Witzig. Regt die Gedanken an. – Termine gibt es aber nicht mal eben, deswegen rechtzeitig reservieren und am besten die große Tour, denn die ging schon rum wie nix! (Komisch, Fotos hiervon hab ich gar nicht, harhar!)

Weil Laufen so gesund ist, gab es anschließend noch eine mp3-Führung durch St. Pauli. Muss etwas seltsam ausgesehen haben, wie wir da mit einem Kopfhörer immer mal mitten im Weg stehen blieben, dumm guckten, weiterliefen... ;-) Andererseits waren da einige seltsame Gestalten unterwegs, so konnten wir gar nicht auffallen! Die Tour, die wir hatten, war schon etwas älter; Travestiestraße wie Sex-Museum irgendwie verwaist; aber trotzdem lustig und interessant. Und anschließend gab es einen lecker dänischen Hotdog :)

Am nächsten Mittag ging es nach einem lecker und vor allem ausführlichen Brunch in Altonas Insbeth sowie einem zweiten Geburtstagsbesuch im Herzberg, wo lauter schöne Dingelchen angepriesen werden und ich mich mal wieder vor lauter Reizüberflutung für nichts außer Bändern entscheiden konnte (!!!) leider schon wieder Richtung Heimat....

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