Mittwoch, 11. August 2010

...whenever I want you all I have to do...

Ein quasi leerstehender Umzugsraum hat scheinbar eine stimulierende Wirkung auf mich. Mir träumte nämlich vor zwei Nächten lauter absonderlicher Kram. Vielleicht lag es natürlich auch nur an den unterschwelligen Farbdämpfen, die immer noch vorherrschten...

Jedenfalls: Über mir an der reinweiß gestrichenen Schräge (in echt war da gar keine) saß eine dicke, fette Spinne, die ständig ihren Standort wechselte. Sehr ungewöhnlich das, was ich daher mit wachsendem Argwohn beobachtete. Bei genauerem Betrachten stellte ich allerdings fest, dass es sich gar nicht um eine Spinne handelte, sondern um ein obskures Flugobjekt. Ein Fledervogel sozusagen, mit Fledermauskörper und dem Kopf eines Vogels. Es war noch ein federfellwasweißichdennloses Baby, mit dem irgendetwas nicht stimmte und deswegen krabbelte es ganz hilflos an der Wand entlang.

Ich wollte mal wieder was für mein Karma tun und sammelte den Federvogel in einen Schuhkarton ein. Darin saß aber nun wirklich bereits eine dicke, fette Spinne, ein Riesenbiest, das sich auch sofort über den minikleinen Fledervogel hermachte.

Normalerweise lasse ich Spinnen, so widerlich ich sie auch finde, am Leben und bugsiere sie mit Hilfe eines Glases und Pappstück raus aus dem Fenster. Aber in diesem Fall wollte ich ja den Fledervogel retten, so piekte ich ein paarmal mit einem Stöckchen zu.

Das Biest schien hinüber, doch dann bäumte es sich auf und verschlang fast den ganzen Fledervogelkörper. Ich piekte und piekte - bis von der Spinne nur noch Matsch übrig war.

Hier hört der Traum einfach auf. Keine Ahnung, was aus dem Fledervogel geworden ist...

Und nun - Hobbypsychologen vor!! ;-)

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