Dienstag, 6. März 2012

I did it!

Jawoll ja, ich habe mich zu einem Markt angemeldet, um meine genähten Dingelchen an den Mann (oder eher an die Frau) zu bringen! Der erste Versuch, nachdem deI und ich ja nicht zum Koffermarkt in GÖ auserwählt wurden. War aber vermutlich besser so. Die Konkurrenz wäre unschlagbar gewesen. Aber nun, auf meiner Lieblingsburg, da wo viele irgendwelche selbstgemachten Dinge feilbieten werden, von Honig bis hin zu Töpferwaren, da versuch ich mal mein Glück und bin gespannt, was die "Kundschaft" so verlauten lässt. Ich hab zwar schon ein Riesenlob vom Mann (und das will was heißen, denn der ist seeeeeehr kritisch und hat einen komischen Geschmack!!!), aber deswegen muss ich den Geschmacksnerv trotzdem nicht getroffen haben.


Der Markt ist zwar bereits übernächstes WE, aber vielleicht mach ich auch noch ein paar Teelichtgläser zu den Buch- und Tatütahüllen und den Tildatäschchen. Ich hab mal wieder Lust zum Gravieren, nachdem ich im Augusthimmel las... ;-)

Das schwierigste wird überhaupt sein, den passenden Preis zu finden. Passend ist dabei ja auch ein recht dehnbarer Begriff, denn zwischen angemessen auf Grund des Arbeits- und Materialaufwandes geht ja eher selten einher mit dem, was es einem wert ist. Daumen drücken! Oder vorbei kommen und kaufen :)

Mit einer kleinen Schar von Mädels hab ich heut übrigens auch an der Arbeit genäht. KreAktivtag war mal wieder angesagt, bei dem sich die Kids in verschiedene kreative sowie aktive Workshops einwählen können. Eine Menge Taschen aller Art sind entstanden, aber auch ein Kissenbezug aus Omas "schönem" Frotteestoff (immer wieder ein Traum, wenn die Dinge, die mal selbst abscheulich findet, noch einen dankbaren Abnehmer finden!), ein Turnbeutel und ein Schlüsselanhänger.

Schade, dass das Umherwetzen zwischen den einzelnen Hilfesuchenden so unfassbar anstrengend ist, sonst hätt ich große Lust, mich nun auch noch selbst an das Maschinchen zu setzen.
Zum verspannten Rücken trug allerdings auch maßgeblich der eierschaukelnde Kollege bei, der er gebracht hat, zehn Fünft- und Sechstklässler mit Block und Stift bewaffnet losziehen zu lassen, damit sie ihm vier Stunden später präsentieren können, was sie als Reporterteam über den Tag auf die Beine gestellt haben. Wenn was gewesen wäre, wär er schließlich im Lehrerzimmer ansprechbar gewesen.
Da möcht ich echt nicht wissen, was er für ein Bild von der Arbeit von Sozialpädagogen hat (die ja mal so gar nicht seins ist, O-Ton), wenn das seine Auffassung vom Lehrerdasein ist!
Grmpf. Mir tun vor allem die Kinder leid, die sich richtig auf den Workshop gefreut hatten!!

Nun ja. ICH bin ja gut zu den Kindern, und deswegen wird es dann wohl demnächst wie gewünscht ein Nachmittags-Nähangebot geben :)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen