Freitag, 3. Mai 2013

Endlich!

Es ist FR und der Mann ist nicht da. Wie blöd, da muss ja ICH den Hausputz machen :-/
Immerhin hab ich dann auch gleich endlich mal den letzten Dübel für die Leinwand versenkt, macht ja sonst auch keiner! Jetzt scheint es endlich zu halten; was 'ne Geburt! Sicher bin ich mir allerdings noch nicht, denn ich kann die Leinwand schlecht alleine anhängen... bin zwar groß und stark, dafür müsst ich dann aber noch mal 'nen Meter länger sein oder das Kunststück beherrschen, mit der Leiter zu laufen...

Bitte Daumen drücken! Wenn ich nicht mehr fluche, dann hält der Klappdübel in der Strohmatten-Papp-Wand und ich kann den Punkt endlich von meiner Liste streichen. Alle sich selbst verzwirbelnden oder für Rigips gedachten Dübel verschwanden in der Decke oder hinterließen ein sehr großes Loch - nur, falls jemand ähnlich stabile Decken zu Hause hat!

Was ich aber eigentlich sagen wollte - So macht man mach ich Pasta (hab ich ja Frollein Wirbelwind schon vor längerem versprochen...):

Auf 100g Mehl kommt ein Ei, evtl. gleich Kräuter oder sowas unterrühren, dann alles gut miteinander verkneten und dann - das Wichtigste - ab in den Kühlschrank. Nicht 10 min, nicht eine Stunde, am besten über Nacht!

Bislang hab ich diesen Punkt immer nicht so wichtig genommen und mich geärgert, warum das Zeug sich so schlecht ausrollen oder gar in Tagliatelle schneiden lässt - neulich hatte ich dann mal Restteig und habe am darauffolgenden Tag noch mal Ravioli gemacht und voilá! Das ging ja auf einmal wie geschmiert ;-)

Ich hab irgendwo in den Untiefen meiner Habseligkeiten noch so Maultaschenformer in drei verschiedenen Größen. Ich Sparfuchs! Vergesst das und kauft euch einen anständiger Ravioliformer!! Einen anständigen, nicht das Ding aus dem Laden, wo es "die guten Dinge noch gibt". Wie man sieht, segnet das Nudelhölzchen da schnell das Zeitliche (ist ja nicht so, dass ich jede Woche Monat selbst Pasta mächte!). Der Teig wird dann portionsweise auf höchster Stufe durch die Maschine genudelt, mehrfach. Dann zwei Stufen tiefer noch ein paar Mal; wieder dünner stellen... bis man auf Stufe 1 angekommen ist. Die langen Lasagnestreifen dann immer wieder klappen, dritteln.. bis endlich ein dünner Streifen in der richtigen Breite ohne Löcher rauskommt. Also ganz einfach, dauert nur und macht Muckis ;-)


Die Form leicht einölen, Pasta drauf, befüllen, Rand feucht machen, Pasta drauf, drübernudeln, entnehmen und alles in Salzwasser gar kochen, bis die Ravioli nicht mehr gnetschig schmecken.
Ich fülle am liebsten mit dem guten nordhessischen Gehacktem, auch, weil es so fix geht, aber sehr gern gesehen sind auch die mit Lachs/Spinat/ordentlich Salz+Pfeffer/MUSKAT oder die mit Frischkäse/Parmesan/Salz+Pfeffer. Dazu reicht dann auch geschmolzene Butter und Parmesan - LECKÖRST!!


Und wenn dann noch Reste bleiben - zu Tagliatelle verarbeiten und trocknen lassen, dann kann man sie auch später noch essen.
Wer keinen Nudelständer hat, nimmt einfach Altbewährtes:


Zwei ordentlich behangene reichen für drei Esser. Alles schon erprobt!

Heute gibt's hier allerdings keine Pasta, nicht selbstgemacht, nicht aus dem Pappkarton, sondern Kartoffeln. Mit ordentlich buttriger Soße und dem ersten Spargel der Saison! Endlich!!!

Und SO auch. Und DI vielleicht. Dann DO und FR... haha, der Mann wird sich freuen ;-) Aber zur Abwechslung gibts vielleicht auch mal grünen Spargel mit Oliven und Tomaten auf Pizzateig... Klingt jedenfalls sehr lecker!

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