Sonntag, 9. Juni 2013

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? 5. Juni


Nun ja, der fünfte Tag dieses Monats ist zwar schon längst vorbei, aber das hindert mich nicht daran, trotzdem noch einen Tagebucheintrag zu verfassen. Immerhin war ich außerhäusig und das ganz ohne Internet. Um genau zu sein, war selbst der Handyempfang zum Telefonieren äußerst bescheiden. So außerhäusig war ich!
Und danach musste ich mich erstmal regenerieren. Und viel grillen... Aber jetzt:

Frau Brüllen fragte Anfang März "Was machst du denn eigentlich den ganzen Tag?" und rief eine Woche zum Tagebuch-Bloggen auf. Högscht interessant das und daher gibt's nun jeden Monat am Fünften wieder einen Tagebucheintrag. Wer mitmachen mag, ist war herzlich eingeladen!
Und alle die, die pünktlich waren, konnten sich auch diesen Monat in die Linkliste eintragen.
  • wie schon gestern pünktlichst um 7 Uhr von der Kollegin geweckt worden, da diese den Generalschlüssel brauchte, den ich aber hatte, weil ich im Zimmer des Generals nächtigte (hart erkämpft, normalerweise schläft dort seit gefühlten Jahrzehnten immer (!!!) der Kollege), damit sie die Kids zum Küchendienst aufwecken kann
  • ich aber hab ja keinen Küchendienst, also kann ich mich noch mal kurz umdrehen - ist auch bitter nötig, denn ich bin sauschlecht eingeschlafen, weil ich mir Gruselszenarien ausgemalt habe... ich schlafe extrem ungern so ganz allein nur durch eine Tür von den Axtmördern und Dieben getrennt - da ändert auch die Tatsache, dass wir mitten auf dem Eisenberg bei Bad Hersfeld im Feriendorf auf Klassenfahrt sind, wo bestimmt niemand auf Gut Glück mal vorbeischneit, da es nämlich wunderschön gelegen, aber am Allerwertesten der Welt ist!
  • dann aber geht's los: Katzenwäsche, ab inne Klamotten, Frühstück und anschließend startet der zweite Durchlauf der Workshops
  • gestern habe ich unserer FSJlerin beim "Wellness-Kurs" aushelfen dürfen (will heißen, die Kids haben mir Masken mit Quark, Bananen und Zucker einmassiert und mir dabei die Hände mit Öl und Zitronensaft eingerieben... Banane im Haar ist übrigens sehr, sehr hartnäckig, aber das nur am Rande), heute biete ich einen eigenen Workshop an: Blümchen nähen
  • dazu nutzt die beste Anleitung nichts, wenn man vergisst, sie zu Hause auszudrucken... ähem...
  • aber alle waren fleißigst dabei und haben sich auch gar nicht blöde angestellt, so dass am Ende einige Broschen für die Muttis daheeme und Haarbänder für uns entstanden sind
  • wir konnten unsere AG übrigens in der schon ganz schön intensiven Morgensonne abhalten, das hat es nicht unbedingt schlechter gemacht ;-)
    es war aber auch ziemlich fix vorbei mit der Idylle, als die anderen Workshopteilnehmer auch raus kamen, wovon sich zwei permanet lautstark streiten mussten
  • der Streit eskalierte und der S. haute ab... das war der Auftakt zu einem ganz urtypischen Bilderbuch-Lagerkollertag, der übrigens immer am dritten Tag einer Reise ist :-/
  • bis zur Mittagspause ging das Gefecht weiter, so dass wir eigentlich alle dafür waren, den S. abholen zu lassen, denn streiten ist eine Sache, mehrmals unerlaubt vom Gelände abhauen eine andere, aber sogar sich von sämtlichen Betreuern nichts mehr sagen zu lassen, das untragbare i-Tüpfelchen... die Klassenlehrerin hat sich dann aber von der Mutter weichklopfen lassen und wir haben es doch noch mal versucht... (wir sind manchmal einfach alle zu sozial!)
  • nach der Mittagspause endlich ab in den Badesee, die Kids hatten quasi seit der Ankunft MO danach gequengelt
  • allerdings war das Wetter doch irgendwie nicht sooo dolle; Kinder stört das ja nicht, alle Erwachsenen aber zierten sich - doch irgendwann knallte die Sonne so ordentlich, dass mein Kollege auf meinen Wunsch hin ein paar Kids anstiftete, mich mal ins Wasser zu schmeißen, ein großer Spaß außerdem: Anbaden 2013 - Check! (im Juni!!!)
  • nach dem Baden wurde im einen Mädchenhaus mal kurzerhand der Schlüssel versucht, im Siphon zu versenken (hat geklappt)
  • dann endlich Abendessen - man gewöhnt sich so verdammt schnell an 3,5 geregtelte Mahlzeiten am Tag...
  • anschließend sollte dann eigentlich der Speisesaal für die große Abschiedsdisko hergerichtet werden, stattdessen große Klassensitzung, denn einigen Kids war Geld abhanden gekommen im teilweise nicht so unerheblichen Stil!
  • lange Rede, gar kein Sinn, aber letzten Endes einigten sich alle darauf, einen € zu spenden, damit zumindest anteilig alle etwas zurück bekommen. Eigentlich schön, aber den Umständen entsprechend nach überhaupt nicht schön! Die Stimmung der Erwachsenen war im Eimer, die Zeit sowieso dermaßen voran geschritten, da gab es nur noch eine Stunde Spielzeit und dann ab ins Bett :-/
  • derweil schon mal Sachen gepackt und dann ab an den Rechner, das Klassenfahrtsjournal vom heitigen Tage erstellen
  • bis das endlich geschafft war, war es bereits nach Mitternacht, deswegen hatte ich dies Mal auch keine Einschlafprobleme... komisch!
  

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